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Inhaltsverzeichnis
- So zahlen Sie mit Paysafecard im Casino ein – der vollständige Prozess
- Einzahlung mit dem 16-stelligen PIN: Ablauf in fünf Schritten
- Einzahlung über das myPaysafe-Konto – Unterschiede zum PIN
- Gutschrift und Bearbeitungszeit: Wie schnell ist das Geld verfügbar?
- Mindest- und Maximalbeträge bei der Paysafecard-Einzahlung
- Typische Fehler bei der Einzahlung und wie Sie diese vermeiden
- Paysafecard-Einzahlung über das Smartphone
- FAQ zur Paysafecard-Einzahlung im Casino
So zahlen Sie mit Paysafecard im Casino ein – der vollständige Prozess
Vor drei Jahren habe ich zum ersten Mal eine Paysafecard an einer Tankstelle gekauft – 25 Euro, die Kassiererin hat nicht einmal gefragt, wofür. Genau das macht dieses Zahlungsmittel für Casino-Spieler so attraktiv: kein Bankkonto preisgeben, keine Kreditkartennummer eintippen, kein nervöses Warten auf eine Abbuchung. Einfach einen 16-stelligen Code eingeben, und das Guthaben ist da.
Heute nutzen rund 15 % der deutschen iGaming-Spieler die Paysafecard als bevorzugte Einzahlungsmethode. Das klingt nach einer Nische, ist aber ein beachtlicher Anteil, wenn man bedenkt, dass der Markt mittlerweile Dutzende Zahlungsoptionen bietet – von Sofortüberweisung über Kryptowährungen bis hin zu Apple Pay. Die Paysafecard hält sich nicht trotz der Alternativen, sondern wegen eines klaren Vorteils: Sie trennt die Casino-Einzahlung vollständig vom Bankkonto.
Wer das Zahlungsmittel noch nicht kennt – die Paysafecard ist ein Prepaid-Voucher, den man in über 650.000 Verkaufsstellen weltweit kaufen kann. An Tankstellen, Kiosken, Supermärkten und mittlerweile auch online. Man erhält einen 16-stelligen PIN-Code, gibt diesen im Casino ein, und das Geld wird sofort dem Spielerkonto gutgeschrieben. Keine Registrierung, keine Wartezeit, kein Papierkram – zumindest beim klassischen PIN-Verfahren.
In diesem Leitfaden gehe ich den gesamten Einzahlungsprozess durch: vom PIN-Einlösen bis zur Nutzung des myPaysafe-Kontos, von Mindestbeträgen bis zu den subtilen Fallstricken, die selbst erfahrene Spieler übersehen. Ich spreche aus neun Jahren Erfahrung mit digitalen Zahlungssystemen im iGaming-Bereich und habe die Einzahlung bei verschiedenen GGL-lizenzierten Anbietern persönlich getestet. Was hier steht, basiert auf Praxis, nicht auf Produktbeschreibungen.
Eines vorweg: Die Paysafecard-Einzahlung funktioniert in den meisten Fällen reibungslos. Die Probleme beginnen dort, wo Spieler die Grenzen des Systems nicht kennen – und genau diese Grenzen zeige ich hier auf.
Einzahlung mit dem 16-stelligen PIN: Ablauf in fünf Schritten
Ich erinnere mich an eine Leserfrage, die ich vor zwei Jahren erhalten habe: „Warum steht auf meinem Kassenbon ein anderer Code als auf der Karte?“ Die Antwort war simpel – es gab keinen Unterschied, der Leser hatte nur die Quittungsnummer mit dem PIN verwechselt. Solche Verwirrung entsteht, weil der Prozess zwar einfach ist, aber fast niemand ihn vor der ersten Einzahlung erklärt bekommt.
Der erste Schritt beginnt nicht am Bildschirm, sondern am Regal. Sie kaufen eine Paysafecard – physisch an einer der Verkaufsstellen oder digital über einen autorisierten Online-Shop. Der Voucher hat einen festen Nennwert: 10, 25, 50 oder 100 Euro sind die gängigsten Stückelungen in Deutschland. Beim Kauf erhalten Sie einen 16-stelligen PIN-Code, entweder aufgedruckt auf einem Bon oder digital per E-Mail. Diesen Code bewahren Sie auf wie Bargeld – wer den PIN kennt, kann das Guthaben einlösen.
Im zweiten Schritt melden Sie sich bei Ihrem Casino-Konto an und navigieren zum Kassenbereich. Die Bezeichnung variiert je nach Anbieter: „Einzahlung“, „Kasse“, „Deposit“ oder „Geld einzahlen“. Im Zahlungsmenü wählen Sie Paysafecard als Methode. Praktisch alle GGL-lizenzierten Casinos führen sie im Sortiment, oft unter der Kategorie „Prepaid“ oder „Guthabenkarten“.
Der dritte Schritt ist der eigentliche Zahlungsvorgang. Das Casino leitet Sie auf eine Paysafecard-Zahlungsseite weiter – ein gesichertes Fenster, das direkt von Paysafe betrieben wird. Hier geben Sie Ihren 16-stelligen PIN ein und den gewünschten Einzahlungsbetrag. Der Betrag muss nicht dem vollen Kartenwert entsprechen. Wenn Sie eine 50-Euro-Karte haben, können Sie auch nur 20 Euro einzahlen und die restlichen 30 Euro für später aufheben.
Schritt vier: Bestätigung. Nach der PIN-Eingabe prüft das Paysafe-System in Echtzeit, ob das Guthaben ausreicht und der Code gültig ist. Bei erfolgreicher Prüfung wird der Betrag sofort abgebucht. Hier passiert etwas, das viele Nutzer nicht wissen – die Paysafecard kann auf über 4.500 Websites eingelöst werden, aber das Casino-System kommuniziert direkt mit den Servern der Paysafe Group, nicht mit einer Drittbank. Das erklärt die Geschwindigkeit der Transaktion.
Der fünfte und letzte Schritt ist die Gutschrift auf dem Spielerkonto. In meinen Tests war das Geld ausnahmslos innerhalb von Sekunden verfügbar – kein Vergleich mit Banküberweisungen, die gerne 24 bis 72 Stunden dauern. Sie können sofort spielen. Der Voucher-Restbetrag bleibt auf dem PIN gespeichert und lässt sich bei der nächsten Einzahlung verwenden.
Ein Detail, das in den meisten Anleitungen fehlt: Nach der Einzahlung erscheint auf Ihrem Paysafecard-Beleg kein Casino-Name. Die Transaktion wird neutral als „Paysafecard-Zahlung“ verbucht. Für viele Spieler ist genau diese Diskretion ein entscheidender Faktor.
Wichtig bei der PIN-Eingabe: Tippen Sie den Code sorgfältig ab. Drei fehlerhafte Eingaben hintereinander sperren den PIN vorübergehend. Die Sperre lässt sich über den Paysafecard-Kundendienst aufheben, kostet aber Zeit und Nerven. Ich empfehle, den PIN per Copy-Paste einzufügen, wenn Sie ihn digital erhalten haben – das eliminiert Tippfehler vollständig.
Einzahlung über das myPaysafe-Konto – Unterschiede zum PIN
Als ich 2023 das erste Mal ein myPaysafe-Konto eröffnet habe, dachte ich: „Wozu? Der PIN funktioniert doch.“ Heute sehe ich das anders. Das myPaysafe-Konto ist nicht einfach eine digitale Brieftasche – es ist der Schlüssel zu Funktionen, die der nackte PIN nicht bieten kann.
Die Paysafe Group hat mittlerweile 7,8 Millionen aktive Nutzer in ihrem Digital-Wallets-Segment, und die Zahl wächst. Ende 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg der aktiven Wallet-Nutzer um 6 % gegenüber dem Vorjahr – der höchste Stand seit drei Jahren. Diese Entwicklung hat einen Grund: Das Konto bietet handfeste Vorteile gegenüber dem Einmal-PIN.
Der Einzahlungsprozess über myPaysafe unterscheidet sich ab Schritt drei. Statt einen PIN einzugeben, melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten im myPaysafe-Konto an. Das Guthaben Ihres Kontos wird angezeigt, und Sie wählen den Einzahlungsbetrag. Die Abbuchung erfolgt direkt vom Konto-Guthaben – kein PIN nötig, kein Abtippen, kein Tippfehler-Risiko.
Woher kommt das Guthaben im myPaysafe-Konto? Drei Wege: Sie können Paysafecard-PINs in das Konto einlösen und so mehrere Karten zu einem Gesamtguthaben zusammenführen. Sie können per Banküberweisung aufladen, wenn Ihr Konto vollständig verifiziert ist. Und Sie können Rückzahlungen empfangen – ein Punkt, der das Konto für Casino-Spieler besonders interessant macht, denn die Auszahlung über Paysafecard funktioniert nur über diesen Weg.
Das Konto hat allerdings eine Hürde, die der PIN nicht kennt: die Verifizierung. Für die Basisnutzung reicht eine einfache Registrierung mit E-Mail und Passwort. Für höhere Limits und die Auszahlungsfunktion verlangt Paysafe eine vollständige Identitätsprüfung – Personalausweis oder Reisepass, manchmal zusätzlich einen Adressnachweis. Der Prozess dauert in der Regel ein bis drei Werktage.
Für Gelegenheitsspieler, die einmal im Monat 25 oder 50 Euro einzahlen, bleibt der PIN die einfachere Wahl. Für regelmäßige Spieler, die mehrere Einzahlungen pro Monat tätigen und Auszahlungen innerhalb des Paysafe-Ökosystems erhalten möchten, rechnet sich das Konto ab der dritten oder vierten Nutzung. Die Zeitersparnis allein – kein Gang zur Verkaufsstelle, kein PIN-Abtippen – macht sich schnell bemerkbar.
Ein Aspekt, den ich bei der Kontonutzung hervorheben will: Das myPaysafe-Konto zeigt eine vollständige Transaktionshistorie. Jede Einzahlung, jede Karteneinlösung, jeder Restbetrag – alles dokumentiert. Für die eigene Budgetkontrolle ist das ein Werkzeug, das der anonyme PIN schlicht nicht bieten kann.
Gutschrift und Bearbeitungszeit: Wie schnell ist das Geld verfügbar?
Die kürzeste Antwort auf diese Frage: sofort. Aber „sofort“ hat im Online-Casino-Kontext Nuancen, die sich lohnen, genauer zu betrachten.
Bei meinen Tests über verschiedene GGL-lizenzierte Plattformen hinweg lag die Gutschrift nach PIN-Eingabe zwischen drei und fünfzehn Sekunden. Die Varianz erklärt sich nicht durch die Paysafecard selbst – deren Serververarbeitung läuft in Echtzeit –, sondern durch die Casino-Software. Manche Anbieter aktualisieren das Spielerkonto live, andere führen im Hintergrund einen kurzen Abgleich durch, bevor der Betrag sichtbar wird. In keinem Fall musste ich länger als eine Minute warten.
Die Einzahlung über das myPaysafe-Konto zeigt identische Geschwindigkeiten. Ob PIN oder Konto: Die Transaktion erfolgt in Echtzeit, weil das Geld bereits im Paysafe-System liegt. Es wird kein Bankprozess ausgelöst, keine Clearingstelle kontaktiert, kein Interbanken-Transfer durchgeführt. Das ist der strukturelle Vorteil eines Prepaid-Systems gegenüber einer SEPA-Überweisung oder einer Kreditkartenzahlung.
Gibt es Ausnahmen? Ja, zwei. Erstens: Wenn das Casino technische Wartungsarbeiten durchführt, kann es zu Verzögerungen kommen. Das Geld wird in diesem Fall abgebucht, aber nicht sofort gutgeschrieben. Die Gutschrift erfolgt nach Abschluss der Wartung – normalerweise innerhalb weniger Stunden. Zweitens: Bei erstmaligen Einzahlungen können manche Anbieter eine manuelle Prüfung zwischenschalten, besonders bei höheren Beträgen ab 100 Euro. In meiner Erfahrung betrifft das maximal 5 % der Fälle und verlängert die Wartezeit auf 15 bis 30 Minuten.
Was viele Spieler nicht wissen: Die Gutschrift ist unwiderruflich. Sobald der Betrag auf dem Spielerkonto erscheint, lässt sich die Transaktion nicht rückgängig machen – weder durch den Spieler noch durch Paysafecard. Das liegt am Prepaid-Prinzip: Das Geld war zum Zeitpunkt der Einzahlung bereits bezahlt. Anders als bei einer Kreditkarte gibt es kein Chargeback-Verfahren. Wer versehentlich den falschen Betrag einzahlt, muss sich an den Casino-Kundendienst wenden und eine Rückerstattung beantragen – ein Prozess, der erfahrungsgemäß ein bis drei Werktage dauert.
Für Spieler, die auf sofortige Verfügbarkeit Wert legen – etwa bei zeitlich begrenzten Bonusaktionen oder Live-Casino-Events –, ist die Paysafecard eine der zuverlässigsten Optionen auf dem deutschen Markt. Im direkten Vergleich: Eine SEPA-Überweisung braucht ein bis drei Werktage, Kreditkartenzahlungen werden in ein bis zehn Minuten verarbeitet, und E-Wallets wie PayPal liegen bei unter einer Minute. Die Paysafecard spielt in der gleichen Liga wie die schnellsten Methoden, bietet aber den zusätzlichen Vorteil, dass keine persönlichen Finanzdaten übertragen werden.
Ein letzter Hinweis zur Gutschrift: Wenn Sie über das myPaysafe-Konto einzahlen und parallel eine Auszahlung auf dasselbe Konto beantragt haben, kann es vorkommen, dass die Gutschrift der Einzahlung und die Bearbeitung der Auszahlung sich überschneiden. In solchen Fällen zeigt das Casino-Konto kurzzeitig einen höheren Saldo an, bevor die Auszahlung abgeschlossen wird. Das ist kein Fehler, sondern ein normaler Verarbeitungszyklus.
Mindest- und Maximalbeträge bei der Paysafecard-Einzahlung
Neulich fragte mich ein Leser, ob er mit einer einzigen Paysafecard 500 Euro einzahlen kann. Die Antwort hat ihn überrascht – nicht wegen der Summe selbst, sondern weil bei der Paysafecard-Einzahlung gleich drei verschiedene Limits greifen, die unabhängig voneinander wirken.
Das erste Limit setzt die Karte selbst. In Deutschland sind Paysafecards in den Nennwerten 10, 25, 50 und 100 Euro erhältlich. Es gibt auch 150-Euro- und 250-Euro-Varianten, die allerdings seltener angeboten werden und nicht an jeder Verkaufsstelle verfügbar sind. Wer mehr einzahlen will, muss entweder mehrere Karten kaufen und deren PINs nacheinander eingeben, oder auf das myPaysafe-Konto umsteigen, das ein Guthaben von bis zu 5.000 Euro erlaubt.
Das zweite Limit kommt vom Casino. Jeder Anbieter definiert eigene Mindest- und Höchstbeträge für Paysafecard-Einzahlungen. Die Mindesteinzahlung liegt bei den meisten GGL-lizenzierten Casinos bei 10 Euro, vereinzelt bei 5 Euro. Die Höchstgrenze pro Transaktion variiert stärker – typisch sind 250 bis 1.000 Euro. Hier lohnt sich ein Blick in die AGB des jeweiligen Anbieters, bevor man an der Tankstelle eine hochnominale Karte kauft.
Das dritte Limit ist regulatorischer Natur und gilt ausnahmslos: Das LUGAS-System, die zentrale Limitierungsdatenbank der GGL, begrenzt das monatliche Einzahlungslimit auf 1.000 Euro pro Spieler – quer über alle GGL-lizenzierten Anbieter hinweg. Es spielt keine Rolle, ob Sie per Paysafecard, Banküberweisung oder PayPal einzahlen: Die 1.000-Euro-Grenze ist eine Spielerschutzmaßnahme, die sich nicht umgehen lässt. Wer bei Casino A bereits 600 Euro eingezahlt hat, kann bei Casino B im selben Monat maximal noch 400 Euro einzahlen.
In der Praxis bedeutet das: Ein Spieler mit einer 100-Euro-Paysafecard und einem Casino, das maximal 250 Euro pro Transaktion akzeptiert, kann problemlos die vollen 100 Euro einzahlen – solange das LUGAS-Monatslimit nicht bereits ausgeschöpft ist. Die drei Limits überlagern sich, und der niedrigste Wert gewinnt immer.
Für das Restguthaben auf einem PIN gilt eine wichtige Regel: Der verbleibende Betrag bleibt 12 Monate lang gültig. Danach beginnt Paysafecard, eine monatliche Inaktivitätsgebühr von 3 Euro abzubuchen, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Wer also eine 50-Euro-Karte kauft und nur 20 Euro einzahlt, sollte die restlichen 30 Euro innerhalb eines Jahres verwenden. Im myPaysafe-Konto lässt sich das Guthaben dauerhaft parken, ohne dass Inaktivitätsgebühren anfallen – ein weiterer Vorteil des Kontos gegenüber dem losen PIN.
Mein Rat aus der Praxis: Kaufen Sie Paysafecards in den Nennwerten, die Sie tatsächlich zeitnah einzahlen werden. Die 100-Euro-Karte klingt nach einem guten Deal, aber wenn Sie regelmäßig nur 25 Euro einzahlen, bleiben 75 Euro unnötig gebunden. Für größere Beträge ist das myPaysafe-Konto die effizientere Lösung.
Typische Fehler bei der Einzahlung und wie Sie diese vermeiden
Ronald Benter, Vorstand der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder, bringt es auf den Punkt: Es geht nicht darum, Daten schnell zu veröffentlichen, sondern sie verlässlich zu machen. Dieser Grundsatz gilt auch für den Einzahlungsprozess – Sorgfalt schlägt Geschwindigkeit.
Der häufigste Fehler, den ich in Leserberichten sehe: falscher PIN. Der 16-stellige Code enthält ausschließlich Ziffern, aber in der Hektik verwechseln Spieler die Null mit dem Buchstaben O, oder sie übersehen eine Ziffer. Drei fehlerhafte Eingaben sperren den PIN. Die Entsperrung über den Paysafecard-Kundendienst dauert in der Regel ein bis zwei Werktage. Mein Tipp: Fotografieren Sie den PIN oder speichern Sie ihn digital, statt ihn von Hand abzutippen. Und wenn Sie den Code physisch auf einem Bon haben, prüfen Sie ihn unter gutem Licht – Thermodruck wird mit der Zeit unleserlich.
Fehler Nummer zwei: die falsche Währung. Paysafecards werden in der Währung des Kauflandes ausgestellt. Eine in Deutschland gekaufte Karte lautet auf Euro. Probleme entstehen, wenn Spieler bei einem internationalen Casino einzahlen, das den Betrag in eine andere Währung umrechnet. Die Umrechnungsgebühr beträgt bis zu 4 %, und sie wird von Paysafe erhoben, nicht vom Casino. Bei GGL-lizenzierten Anbietern, die ausschließlich in Euro operieren, tritt dieses Problem nicht auf.
Der dritte Fehler betrifft die Betragsplanung. Spieler kaufen eine 100-Euro-Karte, wollen davon 80 Euro einzahlen, merken aber erst beim Einzahlungsvorgang, dass das Casino einen Mindestbetrag von 10 Euro verlangt und keine krummen Beträge akzeptiert. Nicht jedes Casino erlaubt freie Betragsangaben – manche bieten nur vorgegebene Einzahlungsstufen an. Prüfen Sie vor dem Kartenkauf, welche Beträge der Anbieter akzeptiert.
Fehler vier: den PIN öffentlich machen. Es klingt offensichtlich, aber in Foren tauchen regelmäßig Beiträge auf, in denen Nutzer ihre Paysafecard-Probleme schildern und dabei den vollen oder teilweisen PIN posten. Der Code ist wie Bargeld – wer ihn kennt, kann ihn einlösen. Geben Sie den PIN niemals an Dritte weiter, auch nicht an den Casino-Kundendienst. Kein seriöser Anbieter wird Sie nach dem vollständigen Code fragen.
Der fünfte und am häufigsten unterschätzte Fehler: das Restguthaben vergessen. Nach einer Teileinzahlung bleibt ein Restbetrag auf dem PIN gespeichert. Viele Spieler vergessen dieses Guthaben, bis die Inaktivitätsgebühr greift. Ich empfehle, direkt nach der Einzahlung den Saldo über die Paysafecard-Website oder die App zu prüfen und den Restbetrag entweder zeitnah für eine weitere Einzahlung zu nutzen oder ins myPaysafe-Konto zu übertragen.
Zuletzt ein Fehler, der weniger mit der Technik als mit der Erwartung zu tun hat: Viele Neulinge gehen davon aus, dass sie über Paysafecard auch auszahlen können. Die Enttäuschung kommt nach dem ersten Gewinn. Die Paysafecard ist ein Einbahnstraßen-System – Einzahlungen ja, direkte Auszahlungen nein. Wer Gewinne innerhalb des Paysafe-Ökosystems erhalten möchte, braucht ein verifiziertes myPaysafe-Konto. Den genauen Ablauf dafür beschreibe ich im separaten Leitfaden zur Einrichtung und Nutzung.
Paysafecard-Einzahlung über das Smartphone
80 % der Online-Spieler nutzen 2026 ein Smartphone als primäres Gerät – eine Zahl, die mich nicht überrascht, nachdem ich beobachtet habe, wie sich selbst die klassischen Desktop-Casinos in den letzten zwei Jahren radikal auf Mobile-First umgestellt haben.
Die gute Nachricht: Die Paysafecard-Einzahlung funktioniert am Smartphone genauso wie am Desktop. Die Casino-Website erkennt das mobile Gerät und zeigt eine angepasste Version des Kassenbereichs an. PIN eingeben, Betrag wählen, bestätigen – der Ablauf ist identisch. Die myPaysafe-App fügt eine zusätzliche Komfortschicht hinzu: Sie können Ihren Kontostand prüfen, PINs einscannen statt eintippen und Transaktionen direkt aus der App heraus autorisieren.
Beim mobilen Einzahlen gibt es einen Vorteil, der am Desktop nicht existiert: die Barcode-Scan-Funktion der myPaysafe-App. Wenn Sie eine physische Paysafecard gekauft haben, deren PIN auf einem Kassenbon steht, können Sie den Barcode mit der Smartphone-Kamera scannen, statt alle 16 Ziffern manuell einzugeben. Das spart nicht nur Zeit, sondern eliminiert Tippfehler – der häufigste Grund für gesperrte PINs.
Ein Punkt, der auf dem Smartphone relevanter ist als am Desktop: die Bildschirmgröße. Die Paysafecard-Zahlungsseite, die im Einzahlungsprozess aufgerufen wird, ist responsive gestaltet, aber auf sehr kleinen Bildschirmen kann die PIN-Eingabe unübersichtlich werden. In meinen Tests funktionierten Geräte ab 5,5 Zoll Bildschirmdiagonale problemlos. Bei älteren oder besonders kompakten Smartphones empfehle ich, das Gerät ins Querformat zu drehen.
Für Spieler, die ausschließlich mobil spielen, lohnt sich das myPaysafe-Konto besonders. Die App ersetzt den physischen Kartenkauf: Sie laden Guthaben per Banküberweisung auf, verwalten Ihre Salden und zahlen direkt aus der App ins Casino ein – alles ohne Verkaufsstelle, ohne Papier-Bon, ohne PIN-Abtippen. Das mobile Casino-Erlebnis wird dadurch vollständig nahtlos, vom Einzahlen bis zum Spielen in einem einzigen Gerät.
Noch ein praktischer Hinweis: Manche Casino-Apps bieten eine integrierte Zahlungsabwicklung, bei der die Paysafecard-Seite nicht im externen Browser geöffnet wird, sondern direkt in der App. Das beschleunigt den Vorgang und verhindert, dass Sie bei der Rückkehr zur App erneut Ihre Login-Daten eingeben müssen. Falls Ihre Casino-App diesen In-App-Zahlungsweg nicht unterstützt, öffnet sich die Paysafecard-Seite im mobilen Browser – der Prozess funktioniert trotzdem, dauert aber einen Klick länger.
FAQ zur Paysafecard-Einzahlung im Casino
Wie viele Paysafecards akzeptiert ein Casino pro Einzahlung?
Die meisten GGL-lizenzierten Casinos erlauben die Eingabe von bis zu zehn PINs pro Einzahlungsvorgang. In der Praxis bedeutet das, dass Sie mehrere Paysafecards nacheinander eingeben und deren Guthaben zu einer Einzahlung zusammenfassen können. Die genaue Anzahl variiert je nach Anbieter – prüfen Sie die Einzahlungsseite oder die AGB des Casinos. Alternativ können Sie mehrere PINs in Ihrem myPaysafe-Konto zusammenführen und den Gesamtbetrag in einer Transaktion einzahlen.
Warum wird mein Paysafecard-Guthaben nicht vollständig übertragen?
Es gibt drei häufige Gründe. Erstens: Das Casino hat ein Transaktionslimit, das unter Ihrem Kartenguthaben liegt. Zweitens: Das LUGAS-Monatslimit von 1.000 Euro ist bereits teilweise ausgeschöpft, sodass nur der verbleibende Betrag eingezahlt werden kann. Drittens: Bei Fremdwährungstransaktionen wird eine Umrechnungsgebühr abgezogen, die den eingezahlten Betrag reduziert. Prüfen Sie Ihren Paysafecard-Saldo nach der Transaktion – der Restbetrag bleibt auf dem PIN verfügbar.
Wird meine Einzahlung per Paysafecard sofort gutgeschrieben?
Ja. Die Gutschrift erfolgt in der Regel innerhalb von Sekunden. Das Paysafe-System verarbeitet die Transaktion in Echtzeit, da kein Bankprozess ausgelöst wird. In seltenen Fällen – technische Wartung des Casinos oder manuelle Ersteinzahlungsprüfung – kann die Gutschrift bis zu 30 Minuten dauern. Das Geld ist aber in jedem Fall vom PIN abgebucht und geht nicht verloren.
Gibt es eine Mindesteinzahlung für Paysafecard im Casino?
Bei den meisten deutschen Online Casinos liegt die Mindesteinzahlung per Paysafecard bei 10 Euro. Einzelne Anbieter setzen die Grenze bei 5 Euro an. Die kleinste erhältliche Paysafecard hat ebenfalls einen Nennwert von 10 Euro, sodass Karte und Casino-Mindestbetrag in der Regel zusammenpassen. Wenn Sie mit einem geringeren Budget spielen möchten, prüfen Sie vorab die Einzahlungsbedingungen des jeweiligen Anbieters.